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Die deutschen Gaststudenten wurden an der "Kannur University" herzlich aufgenommen.

08.01.2010

Reise "Land der Kokospalmen" ist nur zu empfehlen

Deutsche Delegation besucht zum zweiten Mal "Kannur University" in Südwestindien / Aufenthalt genossen

 „Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte vier Wochen in Indien zu verbringen und so viel erleben durfte. Es war faszinierend eine fremde und interessante Kultur kennen zu lernen", sagt Stefanie Paprotka, Masterstudentin im Fachbereich Medien- und Kommunikationsmanagement an der SRH Hochschule Calw.

Sie freute sich sehr, dass sie die indischen Austauschstudenten, die sie 2008 in Calw mitbetreut hat, wieder sah. Auch konnte sie neue Bekanntschaften schließen. Die Menschen seien sehr gastfreundlich und sie hätten sich ausgezeichnet um die deutschen Gäste gekümmert.

Es war bereits der zweite Besuch deutscher Studenten an der Partneruniversität in Südwestindien. Die Gruppe bestand aus den Calwer Studenten Alexandra Burkhart, Michael Füssinger (Fachbereich Steuern und Prüfungswesen), Stefanie Paprotka, Moritz Silzer und Martin Stachelski (Fachbereich Medien- und Kommunikationsmanagement) sowie den MBA-Studierenden Jens Maschmann und Timo Martocchia von der SRH FernHochschule Riedlingen. Betreut wurden sie von Martin Knoke (FernHochschule Riedlingen). Auch die Rektorin der Calwer SRH Hochschule, Claudia Ossola-Haring war für einige Tage zu Besuch in Indien.

„Wir waren mehrfach bei Professoren und Studenten zum Essen eingeladen und haben daher tolle Einblicke in das Leben in Indien bekommen. Fasziniert haben mich die starken Familienbande, die gegenseitige Unterstützung und der Zusammenhalt im Familien- und Freundeskreis“, erinnert sich Stefanie Paprotka. Das Studium habe einen hohen Stellenwert. Aber Zeit für Familie, Freunde und Freizeitgestaltung zu haben ist, so war ihr Eindruck, auch sehr wichtig.

Den Studenten wurde ein buntes Programm in Indien geboten. Angefangen bei gemeinsamen Seminaren und Workshops an der Universität in Kannur, wie zum Beispiel einem internationalen Kongress mit dem Thema „Health Care System in India and Germany“, über Firmenbesuche, unter anderem bei BASF in Mangalore bis hin zu touristischen Höhepunkten (Ausflug nach Munnar zu den Teeplantagen oder Besuch des Mysore Palace) gab es viel Abwechslung.

„Der Aufenthalt hat uns vielfältige Einblicke ermöglicht. Wir konnten uns mit den Studenten über Unterschiede im Studienalltag austauschen und haben die traditionelle Küche kennen gelernt“, erklärt Stefanie Paprotka. An die "indian strechable time", eine Verballhornung von "indian standard time", hätte man sich aber erst einmal gewöhnen müssen. Es herrsche eben ein anderes Zeitmanagement in Indien und die Uhren würden anders ticken. Die Kommunikation sei auch nicht immer einfach gewesen, manchmal sei es zu Missverständnissen gekommen. Und man müsse auch lernen, mit äußert flexiblen Zeitplänen und häufigen Planänderungen umzugehen. Insgesamt hat man die Zeit in Indien und die tolle Betreuung durch die Professoren und die Studenten genossen. Die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Menschen in Indien sei beeindruckend. Eine Reise nach Kerala, ins "Land der Kokospalmen" sei nur zu empfehlen.

 

(Quelle: Schwarzwälder Bote)