Bachelor und Master sind aus dem Angelsächsischen stammende, aufeinander aufbauende akademische Abschlüsse. Der Bachelor vermittelt fachliches Grundwissen und ermöglicht den Studenten einen ersten akademischen Abschluss nach sechs bis acht Semestern. Mit dem Bachelor kann man ins Berufsleben einsteigen oder weiter studieren und einen Master in maximal vier Semestern erwerben. Das Masterstudium kann auf dem Bachelorstudium aufbauen. Dann spezialisieren sich die Bachelorabsolventen in bis zu vier Semestern auf einem spezifischen Fachgebiet (konsekutiver Master). Daneben gibt es Master-Studiengänge, die keine spezielle Vertiefung umfassen und deshalb auch nicht auf einem zugrunde liegenden Bachelor-Studiengang aufbauen (nicht-kosekutiver Master). Beide Möglichkeiten haben jedoch gemeinsam, dass die Absolventen einen zweiten akademischen Abschluss erwerben, der je Ausgestaltung der Promotionsordnung der Hochschule zur Promotion berechtigen kann.
Bachelor-Studiengänge sind kürzer, stärker praxisorientiert und international ausgerichtet. Ein Bachelor-Studiengang ist modular aufgebaut. d.h. die Prüfung im jeweiligen Kursmodul wird entweder vorlesungsbegleitend oder im Anschluss an die Vorlesungen in der Prüfungswoche abgelegt. Eine zentrale Abschlussprüfung gibt es - anders als bei Diplom-Studiengängen - nicht. Das Studienziel ist erreicht, wenn die Einzelprüfungen und die Bachelorarbeit (Bachelorthesis) bestanden sind.
Vorteile des Bachelor-Abschlusses sind die kurze Studiendauer, die Praxisorientierung und der frühe Berufseintritt. Die Einrichtung dieser Studiengänge bieten Hochschulen die Chance, neue Studienziele in die Curricula aufzunehmen (z.B. internationale Inhalte, Moderationskompetenz, soziale Kompetenzen, moderne Arbeitstechniken). Und sie erleichtern die Anrechnung sowohl national als auch international erbrachter Hochschulleistungen.
Die Leistungsanforderungen sind nicht höher oder niedriger als in traditionellen Studiengängen. Die Leistung muss kontinuierlich über die gesamte Studiendauer und nicht erst gegen Ende der Studienzeit im Rahmen einer Abschlussprüfung erbracht werden.
Sie können im Ausland studieren und sich die dort erworbenen European Credit Points anrechnen lassen, insofern sie den hier geforderten Studienanforderungen entsprechen.
Zur Verkürzung der Studienzeit werden in den Bachelorstudiengängen zwei Semester in Form von Trimestern durchgeführt, sodass nach drei Jahren die Bachelor-Prüfung abgelegt werden kann.
Um die erbrachte Studienleistung international vergleichbar zu machen, wurde das European Credit Transfer System (ECTS) eingeführt. Durch die Verwendung dieses Systems werden alle im Rahmen des Studiums zu erbringenden Studien- und Prüfungsleistungen transparent gemacht.
Schnelle Studienzeiten, starke Praxisorientierung, umfassende Ausbildung im Sinne eines Generalisten, eine intensive Betreuung, effektive Lehrmethoden: Diese und viele weitere gute Gründe sprechen für ein Studium an unserer Hochschule. Mehr dazu finden Sie: Hier
Allen Lehrenden sind die Studierenden aufgrund kleiner Gruppengrößen namentlich bekannt; die Studierenden können die Dozenten jederzeit per E-Mail, Telefon oder persönlich an der SRH Hochschule erreichen. Alle Dozenten kommen aus der Praxis, sind daher stark praxisorientiert und immer „auf der Höhe der Zeit“. Aber lesen Sie selbst, warum sie sich für einen Lehrauftrag an unserer Hochschule entschieden haben: Success Stories
Der vierte Studienabschnitt (Fachbereich I) bzw. der fünfte (Fachbereich II) ist für alle Studierenden ein Pflichtpraktikum. Hier soll gelerntes Wissen in die Praxis umgesetzt werden und bisher Gehörtes praktisch nachvollzogen werden. Jeder Studierende hat während des Praxissemesters einen Dozenten der SRH Hochschule, welcher für ihn persönlicher Ansprechpartner für alle Fragen des Praktikums ist. Alle Dozenten der SRH Hochschule sind gestandene Praktiker und daher ideale Ansprechpartner - gerade auch zu diesem Themenbereich.
Verkürzte Studiendauer (teilweise in Form von Trimestern) bedeuten auch volle Vorlesungspläne, teilweise auch Blockseminare und -unterricht. Die Bewerber, die direkt von der Schule kommen, tun sich erfahrungsgemäß aber sehr leicht, sich an diese Art von Unterricht zu gewöhnen. In vielen Fächern müssen praktische Arbeiten geleistet werden, die den Unterrichtsablauf auflockern.